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Unter folgendem Link können sie das Formular herunterladen.

Formular

Bitte schicken sie das ausgefüllte Formular an die Tinsberger Schule oder geben Sie es im Sekreteriat ab.

 

 

An allen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen wird der „Lolli-Test“ gemacht. Das ist ein PCR-Test.

Die Kinder werden zweimal in der Woche in ihrer Lerngruppe auf das Coronavirus getestet. Dabei lutschen die Kinder 30 Sekunden lang auf einem Tupfer. Die Tupfer von allen Kindern einer Gruppe werden in einem Gefäß gesammelt. Dieser „Pool“ wird noch am selben Tag in ein Labor gebracht und dort ausgewertet. 

Wenn eine Pool-Testung negativ ist passiert nichts.

Wenn eine Pool-Testung positiv ist, hat ein Kind der Gruppe Corona, aber wir wissen nicht welches.

Die Schule bekommt eine Nachricht vom Labor. 

Wir informieren Sie!

Ihr Kind bleibt auf jeden Fall zu Hause und Sie machen mit Ihrem Kind einen Einzeltest. 

Einen Test und eine Anleitung dazu haben Sie bekommen. Bewahren Sie diese bitte verschlossen zu Hause auf und benutzen Sie erst dann, wenn wir Ihnen das sagen!

Sie bringen den Test bis spätestens 9.00 Uhr zur Schule.

Die Einzeltests werden ins Labor gebracht und ausgewertet.

Wir bekommen die Ergebnisse bis spätestens um 6.00 Uhr am nächsten Tag und informieren Sie, falls das Ergebnis positiv sein sollte.

achtung  Solange Ihr Kind keinen negativen Test hat, ist Ihr Kind in Quarantäne und darf die Wohnung nicht verlassen! 

WICHTIG:

Wir müssen Sie auf jeden Fall per Schoolfox oder telefonisch erreichen! 

Haben wir Ihre aktuelle Handynummer?

Schauen Sie abends und morgens bitte immer in Ihr Schoolfox-Postfach, damit wir Sie rechtzeitig informieren können!

 

 Wenn Sie den Test verlieren oder zu spät zur Schule bringen, sind Sie verpflichtet, zu Ihren Haus- oder Kinderarzt zu gehen, um dort mit Ihrem Kind einen PCR-Test machen zu lassen.

!!!

Die Teilnahme an Unterricht/ OGS oder Betreuung ist erst wieder nach Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich!

!!!

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Lolli-Test 

https://www.schulministerium.nrw./lolli-tests

und Erklärfilme:

https://www.schulministerium.nrw/erklaervideo-zum-lolli-test-mit-andre-gatzke-0

https://www.schulministerium.nrw/animiertes-erklaervideo-zum-lolli-test-0

 

Aufgaben und Ziele

Der „Förderkreis der Grundschule Tinsberg e.V.“ unterstützt die schulische Arbeit der Tinsberger Schule finanziell, indem er Spenden von Firmen und Privatleuten verwaltet.

Im Jahr 2020 ermöglichten Spenden die Anschaffung von 35 iPads, mit denen die Forderungen des Medienkompetenzrahmens NRW am Tinsberg umgesetzt werden können.

Des weiteren finanziert der Förderverein Bedarfe die das vorhandene Schulbudget überschreiten, wie z.B. Kostüme & Requisiten für Musik-Theater-Projekte im Kulturhaus, die Zauberer-Woche, das Präventionsprogramm gegen Missbrauch „Mein Körper gehört mir“, Verlegung und Pflege des WLAN-Netzes im Schulgebäude, Anschaffungen von Pausenspielgeräten, Gestaltung von Fluren und Klassenräumen, u.v.a. und er unterstützt Familien in Einzelfällen bei der Teilnahme ihrer Kinder an Klassenfahrten.

Förderkonzept (Stand März 2020)

Vorbemerkung

Jedes Kind in der Grundschule hat den Anspruch gefördert und gefordert zu werden (§1 Schulgesetz). Alle Schüler*Innen sollen trotz unterschiedlicher Fähigkeiten und Interessen die verbindlichen Kompetenzerwartungen der Lehrpläne erreichen. Kindern, die diese Kompetenzerwartungen übertreffen können, soll dazu die Gelegenheit gegeben werden.

Gemäß dieses Anspruchs legen wir großen Wert darauf, die Stärken der Schüler*Innen weiter auszubauen und ihre Schwächen abzubauen. Wir halten die Umsetzung möglichst individualisierten Lernens für unumgänglich.

Voraussetzungen der Kinder

Die außerschulischen Bedingungen, wie z.B. herausfordernde Familienkonstellationen, Vereinzelung der Kinder oder unreflektierter und ungefilterter Medienkonsum haben große Auswirkungen auf das schulische Verhalten der Schüler*Innen. Festgestellt wird die Zunahme von

  • Defiziten im Sozialverhalten
  • Unselbstständigkeit
  • sprachlicher Verarmung
  • der Ausweitung der Entwicklungsschere
  • psycho-soziale Störungen
  • sinkende Leistungsbereitschaft
  • nervösem und hyperaktivem Verhalten

Auf die Grundschule kommt heute vielfach die Funktion einer gesellschaftlichen Basisinstitution zu. Für die Zeit des Schulbesuchs ist sie die zentrale Lebens- und Lernstätte des Kindes. Von besonderer Bedeutung für die Kinder ist die Verlässlichkeit der sozialen Beziehungen in der Schule. Angesichts veränderter Familienstrukturen und der Diskontinuität persönlicher Beziehungen, der Arbeits- und Wohnverhältnisse sowie der ungleichen Zeitrhythmen der Familienmitglieder wird Schule der zentrale Ort der Beständigkeit im Alltag.

Die veränderte und stark individualisierte Schülerklientel zieht die Veränderung der Lehrerrolle nach sich. Offene Unterrichtsformen, die an die individuellen Ansprüche der Kinder anknüpfen können, sind notwendig.

Gestaltung des Lernens:

  • Grundsätzlich wird jedes Kind innerhalb des Klassenverbandes individuell gefördert. Dazu nutzen wir alle Formen der inneren Differenzierung, wie z.B. die unterschiedliche Gestaltung von Arbeitsmaterialien, Unterstützung durch Anschauungsmaterial und konkretes Handeln. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder am gleichen Unterrichtsgegenstand auf verschiedenen Niveaus arbeiten. Entsprechend differenziertes Arbeitsmaterial ist in unserem schulinternen Curriculum verankert und wird fortlaufend evaluiert. (einzusehen in der Lehrerbibliothek und in unserer Cloud: http://tinsbergerschule.de/)

In den ersten Wochen der Schuleingangsphase erfolgt eine Diagnostik der Schulfähigkeit (vgl. Kapitel Schuleingangsphase).

Die weiteren Förderbedarfe ergeben sich aus der fortlaufenden Beobachtung der Schüler*Innen während des Unterrichts, ihren schriftlichen Leistungen und der Rücksprachen in Klassenkonferenzen. Es stehen die Lernerfolgsüberprüfungen des schulinternen Curriculums für die einzelnen Lerninhalte zur Verfügung. Außerdem werden schulinterne Raster (angelehnt an ZIP – Inklusion MK) für die Lern- und Förderplanung verwendet. Bei speziellen Auffälligkeiten von Kindern ziehen wir die diagnostischen Kompetenzen der Sonderpädagogen, der Sozialpädagogischen Fachkraft und der Sozialarbeiterin zu Rate.

Grundsätze:

  • stark strukturierte, ritualisierte Tages- und Wochenabläufe
  • durchgehende Arbeit mit Anschauungs- und Handlungsmaterial (Rechenschiffchen, Plättchen, Steckwürfel, ...),
  • Unterstützung durch Visualisierung
  • Üben mit allen Sinnen
  • Differenzierung in mindestens 3 Anforderungsbereichen: Herz, Mond, Stern und GL (HerzHerz)
  • individuelle Wochenpläne dem Leistungsstand entsprechend:
    • Inhaltliche Passung der Aufgaben an den individuellen Lernstand
    • quantitative und qualitative Reduktion der Aufgaben und Unterrichtsinhalte,
    • kleinschrittigeres Vorgehen
  • individuelle Erklärungen und Übungen in Einzelbetreuung oder Kleingruppe
  • Einsatz von Verstärkersystemen (vgl. Kapitel)
  • visuelle Hilfen und Erinnerungen
  • akustische Signale/ Strukturen
  • Einsatz digitaler Medien (vgl. Medienkonzept)
  • Forderunterricht findet je nach Bedarf mit individuell abgestimmten Inhalten /Schwerpunkten statt

Zur Sprachförderung, insbesondere des Erwerbs der deutschen Sprache siehe unser Sprachbildungskonzept.

Arbeitsverhalten

  • Hinführung zur Selbstständigkeit/ Selbstorganisation: An- ausziehen, an Material denken, Umgang mit dem Schulplaner, … Hier müsste aus den Maßnahmen, die in jeder Klasse individuell stattfinden noch ein einheitliches Konzept entwickelt werden.
  • Fördergruppe Arbeitsorganisation
  • Durchführung des „Klasse-Kinder-Spiel" (einzusehen in unserer Cloud: http://tinsbergerschule.de/)

 

Konzentration

Individualisierte Maßnahmen finden bereits in erfolgreicher Weise statt. Die Verknüpfung dieser Maßnahmen mit dem Regelunterricht, sowie ein einheitliches Verstärkersystem wird derzeit erprobt.

  • Teilnahme am „Marburger Konzentrationstraining“ (einzusehen in der Lehrerbibliothek)
  • Verstärkersysteme für konzentriertes Arbeiten
  • individuelle Wochenpläne dem Konzentrationsvermögen entsprechend
  • individuelle, reduzierte, optisch aufbereitete Tagespläne dem Konzentrationsvermögen entsprechend

 

Motorik:

  • Teilnahme am Schreibtanz-Programm (graphomotorische Förderung) (einzusehen in der Lehrerbibliothek)
  • Koordinationstraining
  • Trainingsgruppen für Feinmotorik (schneiden, …)
  • Turn AG für motorisch starke Kinder

 

Wahrnehmung:

Die Wahrnehmung wird so weit möglich innerhalb des Unterrichts, als auch in speziellen Fördergruppen gefördert. Dabei steht das Kind mit seinen individuellen Förderbedarfen wieder.

  • Übungen zur visuellen Wahrnehmung
    • Raum-Lage-
    • Figur-Grund Wahrnehmung
    • Serialität
    • visuomotorischen Koordination
    • Wahrnehmungskonstanz
  • Übungen zur auditiven Wahrnehmung
    • Figur-Grund Wahrnehmung
    • auditive Identifikation
    • auditive Differenzierung
    • auditive Merkfähigkeit
    • auditives Gedächtnis
    • Hörverständnis
  • Übungen zur vestibulären Wahrnehmung
    • Gleichgewicht
    • Balancieren
    • Bewegungskoordination
  • Übungen zur kinästhetischen Wahrnehmung
    • Körpermitte-Lateralität
    • Körperhaltung
    • Bewegungsabläufe
  • Übungen zur taktilen Wahrnehmung

 

Konfliktverhalten – emotionale Entwicklung

  • Faustlos-Programm (vgl. Faustlos-Konzept) (einzusehen in der Lehrerbibliothek)
  • Einzelgespräche um Konflikte zu klären
  • Unterstützung durch Lehrkräfte unter Einbeziehung der Mitschüler bei schwierigen Situationen
  • Rollenspiele in einer Kleingruppe zu angemessenem Problemlöseverhalten
  • Verstärkersystem
  • Förderkurs „Emotionale Förderung“
  • personalisierte, visuelle Erinnerung am Tisch
  • Reduktion der Regeln auf 1 Tagesregel/ Wochenregel
  • Verstärkersystem für eingehaltene Regeln
  • Übungen zur emotionalen Selbststeuerungsfähigkeit (vgl. Kapitel Gemeinsames Lernen, 3.4)

 

Sprachförderung: vgl. Sprachbildungskonzept

  • gezielte Übungen zur phonologischen, phonetischen, akustischen und visuellen Wahrnehmung
  • Lesenlernen nach der Intra-Act Methode (einzusehen in der Lehrerbibliothek)
  • Silbenschreibweise zur Unterstützung des Leseprozesses (LRS-Prophylaxe)
  • Leseförderung in Einzelbetreuung durch Ehrenamtliche und soweit möglich Lehrer*In

 

Mathematik:

  • Pränumerik
  • gezielte Übungen zur Mengenerfassung, Zahldarstellung, Zahlbegriff mit allen Sinnen

 

Nachteilsausgleich:

Dabei orientieren wir uns an den Maßnahmen, die auf folgender Seite angegeben werden:

www.inklusion-mk.de/download/inklusiver_unterricht_zusatzdateien/Formen-des-Nachteilsausgleichs.pdf

 

Vorbemerkungen

Dieses Schulprogramm gibt einen Einblick in das Leitbild, die tägliche Arbeit und die Entwicklungsschwerpunkte der Tinsberger Schule. Es versteht sich als Sammlung von Bausteinen, die das Schulleben prägen.

Es ist entstanden aus dem täglichen Bemühen der Lehrerinnen und Lehrer, dem Auftrag des Schulgesetzes, der Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW und den speziellen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Die fortlaufende Evaluation unserer Arbeit und die sich ständig verändernde Schülerschaft bedingen, dass das vorliegende  Schriftstück eine Momentaufnahme im Entwicklungsprozess der Tinsberger Schule darstellt.

Allen, die an der Entstehung dieses Programms mitgewirkt haben und die diese Schule jeden Tag mit ihrer Arbeit gestalten und weiterentwickeln, sei herzlich gedankt.

Tatjana Ortolf, Schulleitung

 

Allgemeine Informationen zur Schule

Als „typische“ Innenstadtschule ist das Einzugsgebiet der Tinsberger Schule gekennzeichnet durch dichte Mehrfamilienhausbebauung mit teilweise sehr schlechter Wohnqualität speziell für Kinder. Viele Straßenzüge verfügen über ältere Gebäude  mit qualitativ schlichter Ausstattung.

Zurzeit kommen gut 86% unserer 202 Schülerinnen und Schüler aus Familien mit Migrationshintergrund. Insgesamt sind 14 Herkunftsnationen an unserer Schule vertreten. Im vergangenen Jahr ist ein starker Zuzug von Kinder aus Griechenland, Bulgarien und Rumänien ohne Deutschkenntnisse zu verzeichnen.

Schulleiterin:

Tatjana Ortolf

Stellvertr. Schulleiterin:

Anke Hardenacke

Hausmeister:

Ingo Käming

Sekretärin:

Sabine Sieber

Sekretariat:

Dienstag von 8.15 Uhr  bis 12.00Uhr

Donnerstag von 8.15 Uhr  bis 12.00Uhr

Klassenlehrer*Innen -Teams

Rot:

Katrin Lüsebrink, Stefanie Fromme

Grün:

Katharina Poth, Julia Vogel

Gelb:

Ina Marx, Raphael Gregorz

Blau:

Janina Bahnschulte, Anke Hardenacke

Religion, Englisch, Sport: Susanne Anger

Schulsozialarbeiterin: Maria Dräger

Soz.-päd. Fachkraft: Simone Glörfeld

Lehrkräfte für Sonderpädagogik: Claudia Groppe-Krause, Mark Schneider

Erzieherin: Simone vom Dahl

BUfDine: Josefine Schupp

OGS-Leiterin: Nesrin Emektar 

Päd. Mitarbeiterinnen in der OGS

Honorarkräfte in der OGS

Elke Krahl

Simone Kreuder-Vogel

Hanife Yilmaz

Rebekkah Ratz

Jaqueline Töllner

Lina Horny

Hilal Yilmaz

Hümeyra Sahin

Rasha Wasel (Küche)

Rim Najim (Küche)

            

Leitbild

  • Wir gehen so miteinander um, dass sich jeder in der Schule wohl fühlt.
  • Wir gestalten unseren Unterricht so, dass alle Kinder in einer angenehmen Lernumgebung, entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefordert und gefördert werden.
  • Wir wollen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in heterogenen Lerngruppen fördern, indem wir an ihren Stärken ansetzen und ihre Fähig- und Fertigkeiten weiterentwickeln.
  • Wir informieren und beraten Eltern. Wir arbeiten mit ihnen im Sinne des Kindes zusammen.
  • Wir arbeiten im Kollegium vertrauensvoll in jahrgangs- und/oder fachorientierten Teams.

 

1 Wir gehen so miteinander um, dass sich jeder in der Schule wohl fühlt

1.1 Wir stärken die soziale Kompetenz der Kinder mit den Präventionsprogrammen „Faustlos“ und„Null Gewalt“

1.1.1 siehe Konzept Gewaltprävention

1.2 Wir stärken das Gemeinschaftsgefühl aller am Schulleben Beteiligten mit Feiern und Festen

1.2.1 Montags-Singen

Die Klassen kommen Montags für 20 Minuten zum  gemeinsamen  Wochenanfang zusammen. Die Kinder treffen sich im Klassenraum und sind spätestens um 8.05 Uhr am Treffpunkt. Sie sammeln sich vor der Tür und betreten den Raum leise und konzentriert.

Meditative Textbausteine und Lieder aus dem Tinsberger Liederbuch führen in die Woche. Die Mitglieder der Planungsgruppe gestalten den musikalischen und textlichen Teil des Treffens. Alle Klassen haben nach Absprache die Möglichkeit Gedichte o.ä. beizutragen.

Nachdem am Schluss ein Ton der Klangschale verklungen ist, gehen die Kinder leise klassenweise zurück.

1.2.2 Adventssingen

An den Adventmontagen und am Nikolaustag treffen sich alle Klassen montags in der ersten Stunde für ca. 20 Minuten zum Adventsingen.

Spätestens eine Woche vorher hängt die Planungsgruppe im Lehrerzimmer eine Liste aus, in die die Lehrer Klassenbeiträge (Tänze, Lieder, Gedichte, u.ä.) eintragen.

Der Ablauf entspricht dem des meditativen Wochenanfangs.

1.2.3 Feriensingen

Bis auf die Herbstferien führen an einem der letzten Schultage vor den Ferien alle Klassen, sowie vorhandene AGs im Kulturhaus etwas vor und es wird gemeinsam gesungen. Dieses Ferien-Singen dauert etwa 45-60 Minuten.

Die Klassen gehen gestaffelt von der Schule aus los und üben nach einem vorher festgelegten Plan vor der eigentlichen Aufführung im Kulturhaus. 

Am letzten Tag vor den Herbstferien findet ein gemeinsames Singen auf dem Schulhof/ in der Turnhalle statt, ohne Zuschauer.

Eine Woche vor Ferienbeginn hängt das Planungsteam eine Liste aus, in die Klassenbeiträge eingetragen werden können. Aus den Beiträgen und jahreszeitlichen Liedern wird  ein Programm erstellt.

Das gemeinsame Singen verantwortet das Planungsteam, die Klassenbeiträge die jeweiligen Lehrer*Innen. Die Schulleitung führt durch das Programm.  

Am Ende gehen die Kinder mit ihren Klassenlehrer*Innen zurück zur Schule oder mit ihren Eltern nach Hause.

Eltern, Verwandte, sowie Freunde der Tinsberger Schule sind zu den Feriensingen ausdrücklich eingeladen.

1.2.4 Nonsens – Olympiade

An jedem Freitag nach Weiberfastnacht feiern wir Karneval. Die Klassenlehrer sprechen Eltern zum Helfen an.

Von 8.00 - 9.10 Uhr feiern die Klassen in den Klassenräumen. Mit einer Polonaise beginnt die Pause (Ende 9.40 Uhr).

Danach gehen alle Kinder in ihre Klassen und holen ihre Laufkarten.

In jeder Klasse sind 1 bis 2 Spielstationen aufgebaut.

Die Kinder aus den Klassen 1 und 2 beginnen möglichst an den Stationen in der eigenen Klasse. Um 10.45 Uhr treffen sich alle Klassen in der Turnhalle oder auf dem Schulhof zu einem gemeinsamen Abschluss ohne Vorstellungscharakter (Tanzen und Singen).

Um 11.15 Uhr gehen die Kinder zurück und räumen den eigenen Klassenraum und den eigenen Flur auf. Unterrichtsende ist um 11.30 Uhr.

Die Spiele an den einzelnen Stationen wechseln im 2-jährlichen Rhythmus.

1.2.5 Zauberer-Woche

Alle 4 Jahre findet im Winter eine Projektwoche mit dem Zauberer Casablanca statt. Den Abschluss dieser Woche bilden die Aufführungen, in denen jedes Kind einen Zaubertrick vorführt.

1.2.7 Martinsumzug

Am oder in zeitlicher Nähe zum Sankt-Martinstag (11.11.) findet auf dem Schulhof der Tinsberger Schule eine Vorführung mit Gesang und einem Martins-Spiel statt, die von einem Bläser-Ensemble der Musikschule begleitet wird. Anschließend gehen alle Kinder, Lehrer*Innen, Bläser und Besucher mit Laternen die Richardstraße und die Obertinsberger Straße entlang und singen bzw spielen Martinslieder. Nach dieser Runde gibt es auf dem Schulhof vorab bestellte Brezeln und Punsch (vom OGS-Personal zubereitet und ausgeschenkt)

1.3    Wir geben Kindern konsequent Rückmeldung zu ihrem Verhalten

1.3.1 Jeder Lehrer achtet auch außerhalb seines Klassenraumes bei allen Schülerinnen und Schülern auf die Einhaltung der Schulordnung (Schulordnung einfügen)

1.3.2 Bei groben Regelverstößen oder auffälliger Häufung erfolgt  eine Rückmeldung an den Klassenlehrer.

1.4    Wir fördern die Übernahme sozialer Verantwortung durch Klassendienste

Die Klassendienste werden in Laufe der Schuleingangsphase nach und nach eingeführt.

1.4.1 Tafeldienst

Kinder sind für das Reinigen der Tafel zuständig.

1.4.2 Aufräumdienst

Am Ende des Schultages sorgen Kinder und Lehrer dafür, dass der Klassenraum von grobem Schmutz gereinigt ist. Die  Verantwortung liegt beim jeweiligen Lehrer.

1.5 Wir geben Kindern durch Klassenrituale Orientierung und Sicherheit im Schulalltag

1.5.1 Tag der offenen Klasse

Einmal pro Jahr sind die Eltern einer Klasse eingeladen am Unterricht teilzunehmen. Je nach Anzahl der interessierten Eltern können Einzelne oder  Gruppe zu verabredeten Zeiten am Vormittagsgeschehen teilnehmen. Die Organisation liegt in der Hand der Klassenlehrer.

1.5.2 Mindestens zweimal im Jahr frühstücken die Kinder einer Klasse gemeinsam. Eltern können in die Vorbereitung einbezogen werden.

1.5.3 Jede Klasse entwickelt eigene Geburtstagsrituale.

1.5.4 Zu Beginn des Tages bekommen die Kinder eine visualisierte Übersicht über den Ablauf des Tages. 

1.5.5 Bei Unterrichtsende erinnert der unterrichtende Lehrer bei  Bedarf an das zügige Verlassen des Schulhofes und den kürzesten Schulweg.

 

1.6  Wir bieten Kindern Pausenspielzeug für eine sinnvolle Pausengestaltung an

1.6.1 Bei der Einschulung bekommt jede Klasse vom Förderverein einen Korb mit Pausenspielzeug in der jeweiligen Jahrgangsfarbe.

1.6.2 Die Körbe werden am Anfang jedes neuen Schuljahres vom Förderverein ergänzt.

1.6.3 Die Körbe werden im Eingansgbereich der Schule aufbewahrt.

1.6.4 Kinder aus Klasse 4 sind für die Ausleihe zu Begin und das Einsammeln des Spielzeugs am Ende der Pause verantwortlich.

1.6.4 Jedes Kind, das ein Spielzeug ausleiht, muss am Anfang der Pause ein Pfand hinterlegen. Am Ende der Pause muss das Spielzeug von dem Kind zurückgegeben werden, das es ausgeliehen hat. Bringt es das Spielzeug nicht zurück, kann es nicht mehr ausleihen.

 

 

2 Wir gestalten unseren Unterricht so, dass alle Kinder in einer angenehmen Lernumgebung, entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefordert und gefördert werden.

  • Wir erheben den individuellen Lern- und Leistungsstand jedes Kindes, indem wir ...
    • ... situative Beobachtungen festhalten
    • … regelmäßig am Ende einer Lerneinheit schriftliche oder mündliche Lernzielkontrollen durchführen.
    • … anhand von mindestens zwei Förderplänen pro Schuljahr den Lernfortschritt der Schüler/Innen dokumentieren
  • Wir schaffen eine angenehme und gut strukturierte Lernatmosphäre, indem wir …
    • … in jeder Klasse mindestens eine Lern-Ecke zum differenzierten Arbeiten einrichten.
    • … in jeder Klasse einen festen Platz zum Aufbau von Lerntheken, Werkstätten, Wochenplänen etc. schaffen.
    • … in jeder Klasse ein Regal zur Aufbewahrung von Anschauungs- und Hilfsmaterialien bereitstellen.
    • … in jeder Klasse Flächen zur Präsentation von Merkplakaten und Arbeitsergebnissen haben.
    • … in den Fluren und Treppenhäusern Präsentationsflächen zur Ausstellung von Schülerarbeiten zur Verfügung haben.
    • ... pro Flur 3 Laptops mit identischer Lernsoftware zur Verfügung haben, die genutzt werden können
  • Wir tragen den individuellen Lernvoraussetzungen des einzelnen Kindes Rechnung, indem wir
    • … den Kindern weitgehend differenziertes Arbeitsmaterial anbieten.
    • … nach Bedarf Arbeitsgruppen bilden, die sich an dem Leistungsstand der Kinder orientieren.
    • … dem Bedürfnis des einzelnen Kindes entsprechende Anschauungs- und Hilfsmaterialien bereitstellen.
    • … in Klasse 1 für Kinder mit Entwicklungsrückständen eine spezielle Schulfähigkeitsförderung anbieten.
  • Wir ermöglichen unseren Schüler/Innen in vielfältiger Weise effektiv zu lernen, indem wir ...
    • ... Lernen unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne ermöglichen.
    • … ihnen an Hand offener Unterrichtsformen wie Lerntheken, Wochenplänen, Werkstätten oder Lernstationen vermitteln, wie sie ihren Lernprozess organisieren und selbst mitgestalten können.
    • … ihnen Techniken des Abschreibens, Auswendiglernens oder Nachschlagens vermitteln.
    • … ihnen Techniken der Selbstkontrolle vermitteln.
    • … Räume für spezielle Lernaktivitäten einrichten und Material bereitstellen (Werkraum, Musikraum, Computerraum)
  • Wir schaffen Bezüge zur Lebenswelt der Schüler/Innen, indem wir ...
    • … handlungsorientiert arbeiten.
    • ... Erfahrungen/Erkenntnisse durch Versuche gewinnen.
    • … den Unterricht anschaulich gestalten.
    • … außerschulische Lernorte einbeziehen.
  • Wir ermutigen Kinder in und mit ihrer Umwelt zu kommunizieren, indem wir ...
    • … Zeit schaffen für regelmäßige Erzählkreise.
    • … mit Hilfe des „Faustos“-Programms mit den Kindern üben, Gefühle in Worte zu fassen, Schwierigkeiten zu verbalisieren und Konflikte verbal zu lösen.
    • Vgl Gewaltprävention S.
    • … uns konsequent an den Prinzipien eines „Deutsch-als-Zweitsprache“-Unterrichts orientieren. Vgl DaZ S.

 

3 Wir informieren und beraten Eltern. Wir arbeiten mit ihnen im Sinne des Kindes zusammen.

3.1  Der Zusammenhalt wird zwischen Kindern, Eltern und Lehrern gestärkt, indem wir die Eltern am Schulleben teilhaben lassen

3.1.1 Wir führen Schul-, S3port und Spielfeste gemeinsam durch.

3.1.2 Eltern können am Feriensingen teilnehmen.

3.1.3 halbjährlich klasseninterne Feste gemeinsam mit den Eltern durchführen (z.B. backen, frühstücken,...)

3.2  Fortbildungen und Informationsveranstaltungen sollen Eltern über schulinterne und schulbegleitende Inhalte informieren

       Im Laufe dieses Schuljahres wollen wir ein Elterncafé erproben,  das Informationsveranstaltungen mit Fortbildungscharakter für Eltern sowie informellen Austausch beinhaltet. Als Themen sind angedacht:

  • Einrichten und Umgang mit Schoolfox (Schul-Messenger)
  • Erziehung
  • Grenzen setzten 
  • Kinder fördern/ Kinder fordern
  • Werte und Wertevermittlung
  • (Häusliche) Gewalt
  • gegen Kinder
  • Kinder untereinander
  • Eltern
  • Schule
  • Schulregeln
  • Schulsystem
  • Lernstudio
  • Faustlos
  • Sonstige Thema
  • Konzentrationsstörung
  • ADHS/ ADS
  • Erste Hilfe an Kindern
  • Sprachentwicklung
  • Kulturaustausch/ Interessenaustausch
  • Sprachbörse
  • Vernetzung
  • Vorstellung von Beratungsangeboten
  • Vorstellung von Hilfsangeboten
  • Unterstützungssysteme für Familien

3.3 Wir wollen Eltern verständlich über den Entwicklungs- und Leistungsstand ihrer Kinder informieren und Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung mit ihnen erarbeiten.

3.3.1 Neben dem obligatorischen Elternsprechtag pro Halbjahr führen wir zeitnahe Informations– und Beratungsgespräche

3.3.2 Bei Bedarf erfolgen kurzfristige Rückmeldungen über Schoolfox, Schulplaner, Telefonate, email oder SMS.

3.3.3 Bei der Rückmeldung an die Eltern achten wir auf Klarheit und Transparenz um Sprachbarrieren zu überbrücken, indem wir visualisieren (z.B Ampelfarben, Smilies)

3.3 Die Schule begleitet die Eltern bei schulischen Übergängen beratend und informierend.

3.5.1 Vor den Sommerferien findet ein Informationsabend für die künftigen Schulanfänger statt.

 3.5.2 Wir geben den Eltern der Schulanfänger beim 1. Elternsprechtag Rückmeldung über Lern – und Entwicklungsstand ihres Kindes im Sinne des Schulfähigkeitsprofils.

3.5.3 Wir führen im November ein Beratungsgespräch mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahres bezüglich des Schulwechsels. Die Gesprächsinhalte werden schriftlich festgehalten.

4 Wir arbeiten im Kollegium vertrauensvoll zusammen

4.1 Wir planen unseren Unterricht im Team

4.1.1 Alle GL – Team- und Klassenlehrer einer Jahrgangsstufe planen zu Beginn des Schuljahres vor der ersten Klassenpflegschaftssitzung die Lerninhalte des Schuljahres. Weitere Treffen finden in der Regel wöchentlich statt.

4.1.2 Die Stundenplangestaltung der Schulleitung ermöglicht es, donnerstags in der 6. Stunde mit Planungsgesprächen, Konferenzen oder Dienstbesprechungen zu beginnen. Die Mitglieder des Kollegiums halten sich donnerstags die Zeit von 12.30 – 16 Uhr dafür frei.

4.2. Wir entwickeln Unterricht gemeinsam weiter

4.2.1 Alle selbst erstellten Arbeitsmaterialien finden sich in einer Cloud, zu der jeder Kollege Zugang hat.

4.2.2 Wir übernehmen unterrichtliche Organisations-Strukturen voneinander, erproben und evaluieren sie.

4.3 Wir schaffen freiwillige Hospitationsmöglichkeiten entsprechend der personellen Möglichkeiten

4.3.1 Hospitationen dienen dem Informationsaustausch und der Weiterentwicklung von Unterricht.

4.3.2 Sie finden nach Absprache mit der Schulleitung statt.

  1. Kontaktpersonen
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